So schwierig sich die Situation der Dorndorfer Fußballer Ende der sechziger Jahre also darstellte, so erfolgreich entwickelte sich eine Abteilung, die im Jahr 1955 unter der Federführung von Toni Höhn im FCD neu gegründet worden war, und diese Erfolge haben sich bis heute fortgesetzt. Die Radsportabteilung sorgt seit nunmehr vierzig Jahren dafür, daß der FCD auch überregional einen guten Namen besitzt und regelmäßig mit positiven Meldungen in der heimischen Presse erschien.

Sowohl der Gründer der Abteilung Toni Höhn als auch der damalige 1. Vorsitzende Josef Lieber waren bereits vor dem 2. Weltkrieg aktive Radfahrer gewesen. Sie traten das Erbe des Radfahrvereins "Schwalbe" an, der seine Tätigkeit ebenso wie der FCD mit Beginn des Krieges hatte einstellen müssen. Aus diesen "Rennfahrer-Jahren" sind als aktive Sportler zu nennen : Willi Menges, Toni Höhn, Alois Stahl, Johann Kegler, Alois Kloft, Josef Göbel, Josef Lieber. Desweiteren ist bekannt, daß auch auswärtige Sportkameraden für Dorndorf an den Start gingen, z.B. Sportler aus Kunhöfen. Aus Erzählungen ist bekannt, daß Willi Wüst als Kassierer fungierte und das "Vereinsvermögen"noch in einer Zigarrenkiste bei sich trug. Hinüber gerettet hatte man aus dieser Zeit noch 2 Fahrräder für den Hallenradsport sowie die Vereinsstandarte. Selbstverständlich fungierte Toni Höhn als Trainer und behielt diese Funktion bis in die siebziger Jahre hinein inne. Ihm gelang es immer wieder, Kinder und Jugendliche für diese neue Sportart zu gewinnen und zu beeindruckenden Erfolgen zu führen.

Nach intensivem Training wagte man sich 1957 erstmals an das Licht der Öffentlichkeit. Bereits die erste Radsportveranstaltung stieß im Dorf auf großes Interesse. An ihr nahmen 4 Aktive teil, zu denen auch Erwin Jung gehörte, der dann später die Nachfolge von Toni Höhn antrat und auch noch heute mit unermüdlichem Einsatz die Radfahrjugend trainiert.
Trainingsort für die Kunstradfahrer war bis 1969 der Saalbau Kunz und danach, bis zur Errichtung der Mehrzweckhalle auf der Margaretenwiese in 1980, die Schulturnhalle in Frickhofen.
Neben dem Kunstradfahren wurde in den ersten Jahren noch das Wanderfahren betrieben. Die Wanderfahrer waren in der gesamten Bundesrepublik sowie im europäischen Ausland unterwegs. Zwischen 1960 und 1964 legten die Wanderfahrer annähernd 64.000 Kilometer zurück. 1962 belegte man in der bundesweiten Vereinswertung den dritten Platz. Alleine im Jahr 1964 legten 34 Dorndorfer Radwanderer 20589 Kilometer zurück. Auch bei den Radwanderern ist Toni Höhn an erster Stelle zu nennen. Von der Schneeschmelze bis in den späten Herbst hinein war er auf den Straßen in der näheren und weiteren Umgebung unterwegs. Aber insbesondere auch bei den Jugendlichen fand das Radwandern große Resonanz. Als Relikt aus jener Zeit fand bis vor 3 Jahren noch das alljährliche und vor allem bei Familien, Vereinen, Kegelbrüdern und Stammtischen beliebte Volksradfahren großen Anklang.

Radsport

1963 bestand die Radsportabteilung bereits aus 25 Mitgliedern (19 Schüler und Jugendliche, 6 Erwachsene). Dank eines Zuschusses des Landes Hessen konnte in diesem Jahr auch die Geräteausstattung erheblich verbessert werden und man verfügte nun über 16 "Kunstmaschinen".
Nachdem die ersten Trainingserfolge erkennbar waren, traten die Radsportler dem Bund Deutscher Radfahrer und 1961 dem Hessischen Radfahrerverband bei. Ähnlich wie nach dem Krieg die Fußballer, war man aus finanziellen Gründen sportlich bis 1971 im Landesverband Rheinland aktiv. 1961 nahm die Radsportabteilung des FCD erstmals an Meisterschaften teil. Man errang gleich einen Bezirks- und einen Landestitel. Diesen Erfolg konnten Albrecht Menges und Erwin Jung noch insgesamt neunmal (ohne Unterbrechungen) wiederholen.

    Exemplarisch weitere Erfolge aus dieser Zeit :

    Günter Josef Schnee wurde fünfmal Landesmeister im Einer-Kunstfahren
    Die männliche Jugend wurde viermal Landesmeister im Vierer-Kunstfahren
    Die weibliche Jugend wurde fünfmal Landesmeister im Vierer-Kunstfahren
    Heinz Kundermann und Reinhard Bender wurden im Zweier Kunstfahren viermal Landesmeister bei den männlichen Jugendlichen.

Insgesamt wurden zwischen 1961 und 1970 42 Bezirksmeisterschaften und 42 Rheinlandmeisterschaften eingefahren.
1964 nahm man erstmals an Deutschen Meisterschaften teil. Dabei belegten Albrecht Menges und Erwin Jung gleich den achten Platz im Zweier Kunstfahren, in den folgenden Jahren zweimal den fünften und je einmal den 6. und 7. Platz. (Albrecht Menges war in dieser Zeit nicht nur als Radfahrer aktiv, sondern daneben auch einer der führenden Spieler in der Senioren-Fußballmannschaft des FCD.)
Der erste große Höhepunkt in der Geschichte des Radsports im FCD ereignete sich jedoch 1966 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Wuppertal: Die Vierer- Mannschaft mit Heinz Kundermann, Günter Josef Schnee, Helmut Stahl und Hans-Peter Weckbecker belegte den dritten Platz und gewann damit die Bronze-Medaille. Die gleiche Mannschaft belegte in der gleichen Disziplin in den folgenden Jahren die Plätze fünf und sieben.

Im Jahr 1969 gelang es erneut, bei einer Deutschen Meisterschaft das begehrte Treppchen zu besteigen. In der Besetzung Reinhard Bender, Erwin Jung, Heinz Kundermann, Albrecht Menges, Günter Josef Schnee und Hans-Peter Weckbecker erreichte man in Saarbrücken im Sechser-Steuerrohrfahren erneut den dritten Platz.
Aber auch die Kunstradfahrerinnen des FCD brauchten (und brauchen) sich nicht zu verstecken. 1970 gewann die Vierer-Mannschaft mit den Fahrerinnen Christel Hinke, Annelie Schnee, Waltraud Stahl und Elsmarie Weckbecker die Süddeutsche Meisterschaft. 1969 und 1970 belegten sie darüber hinaus einen vierten und fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften.
Viele tolle Erfolge feierten auch Martina Hartenstein und Karin Ritschel, die in den folgenden Jahren die Aushängeschilder der Radsportabteilung waren und von Meisterschaft zu Meisterschaft eilten. Im Jahr 1977 erreichten sie etwas, was zuvor noch von keinem Sportler des FCD geschafft worden war. Sie wurden in der Rangliste unter den ca. 3000 deutschen Kunstfahrerinnen der weiblichen Jugend an fünfter (!) Stelle geführt ; Martina Hartenstein darüberhinaus im Einer der weiblichen Jugend auf Rang 10.

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