Kunstradsport- was geht da vor?

Radfahren als solches ist sicher jedem bekannt. Der "Jan-Ulrich-Boom" hat sicher auch so manchen wieder auf das Fahrrad gebracht, und für einige war da sicher auch eine Menge "Kunst" dabei. Sehen wir uns aber einmal die englischen und französischen Ausdrücke an, so kommen wir "unserem Kunstradfahren" schon etwas näher: "indoor cycling" und "cyclisme artistique", also Artistik auf dem Fahrrad, dargeboten in der Halle. Und wer schon einmal die Möglichkeit hatte, hier zuzusehen weiß, wo die Kunst liegt: das Gelernte so zu präsentieren, dass es locker, schön, ästhetisch und elegant wirkt. Wir kennen so etwas ja aus anderen Sportarten wie Eiskunstlauf, Kunstturnen oder ...
Das Kunstradfahren stellt vor allem hohe Anforderungen an die technischen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Sportlers. Ein günstiges Einstiegsalter liegt bei etwa 6-7 Jahren, wo die Kinder gerade bezüglich der Koordination im besten Lernalter stecken. Denn was immer wir in den Folgejahren lernen wollen, es passiert immer auf einem wackligen Fahrrad.
Dieses Fahrrad kann sich im Prinzip auf beiden Rädern oder nur auf dem Hinterrad bewegen und, da es keinen Freilauf hat, vorwärts oder rückwärts bewegt werden. Der oder die Sportler darauf sind dabei in sitzender, stehender, hängender oder liegender Position, ebenfalls nach vorwärts oder rückwärts orientiert; und mit Elementen wie Sprüngen, Drehungen oder Piruetten werden die Darbietungen eben zur "Kunst auf dem Fahrrad".

Ein Regelwerk definiert, wie jede einzelne Figur - oder wir es richtig heißt: Übung - auszusehen hat. Gleichzeitig bekommt jede Übung einen Schwierigkeitspunktwert, der sich zwischen 0,2 und 8,0 Punkten bewegt. Der Sportler stellt sich eine Kür aus den Übungen zusammen, die er beherrscht. Diese wird bei den sportlichen Wettbewerben präsentiert, wobei im Schüleralter (bis 14 Jahre) für 22 Übungen 5 Minuten zur Verfügung stehen, ab dem Jugendalter dann 28 Übungen in 6 Minuten. Die Präsentation erfolgt auf einer ca. 11*14 Meter großen Fahrfläche und wird von mindestens 5 Wertungsrichtern bewertet. Unsicherheiten, Wackler oder Stürze werden dabei mit Punktabzügen geahndet - und wie so oft im Leben gewinnt derjenige, der zum Schluss die meisten Punkte übrigbehält. Männer und Frauen bilden jeweils getrennte Gruppen.

Wir können den Kunstradsport in 3 wesentliche Gruppen einteilen:

  1. Das Einer-Kunstfahren mit den oben genannten 22/28 Übungen.
  2. Das Zweier-Kunstfahren; hier bilden 2 Sportler ein Paar und zeigen 9 (11) Übungen auf 2 Rädern, wobei besonders auf Synchronität Wert gelegt wird, und 9 (11) Übungen auf 1 Rad.
  3. Das Mannschaftsfahren, hier bilden 4 bzw. 6 Sportler eine Mannschaft. Auch hier gilt es besonders, die Übungen möglichst synchron zu präsentieren.

    Neben dem Kunstradsport gibt es noch Radball (Männer) und Radpolo (Frauen), sowie in jüngerer Zeit im Einradbereich "Rennen", "Ballett", "freestyle" oder "Hockey".

    Im Kunstradsport gibt es Kreis-, Bezirks-, Landes- und Deutsche Meisterschaften, für die jeweils entsprechende Normen zu erfüllen sind. Radball und Radpolo werden in Ligen gespielt.

    1er und 2er bei Männern und Frauen sowie Radball bilden die 5 Disziplinen, in denen Weltmeister ermittelt werden. Besonders das Kunstradfahren wird dabei von den deutschen Sportlern beherrscht, daneben sind die Tschechei, die Schweiz und Österreich, sowie in den letzten Jahren zunehmend asiatische Länder in der Spitze zu finden.
    Im Radball haben sicher "die Brüder Pospisil" aus der Tschechei Geschichte geschrieben, und die Tschechen stellen mit Schweiz, Österreich und Deutschland weiterhin die Spitzenmannschaften.
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