FC Dorndorf  -  Germania Schwanheim      3 : 4  (0 : 2)

Pressebericht Verbandsliga Mitte Pressestelle FC Dorndorf Von Joachim Lahnstein

Wer geglaubt hatte, die Pechsträhne des FCD der letzten Wochen wäre nicht mehr zu toppen, der wurde in diesem Spiel eines Besseren belehrt. Denn wiederum hatten die Spieler von Trainer Marc Schilling ein deutliches Übergewicht an Spielanteilen, zeigten spielerisch, dass sie in der Klasse mithalten können und kämpften bis zum Umfallen. Allein, es nützte nichts, die Schwanheimer machten die Tore, und das genau dann, wann sie sie brauchten. Gästestürmer Mitsiou war in der 14. Minute zur Stelle und vollendete mit einem für Kremer unhaltbaren Heber, indem er nach einem Schwanheimer Eckball den zweiten Ball eiskalt verwandelte. Geradezu wütende Angriffe der Schwarz-Weißen beherrschten dann die Szenerie, doch Jonathan Kap verpasste das Tor mit einem sehenswerten Drehschuss genauso wie Christian Groß, dessen scharfe Flanke von der Torauslinie keinen Abnehmer fand (37.). Drei Minuten zuvor hatte wieder Mitsiou abgezogen, der Ball wurde von Lukas Fries unglücklich abgefälscht, und es stand 0:2. Fußball verkehrt. In der zweiten Hälfte wurde dann der Druck des FCD auf das Schwanheimer Gehäuse immer stärker, und der Ausgleich lag in der Luft. Allerdings waren die Aktionen nur bis zum Strafraum der Gäste wirklich durchdacht und zwingend, ab da ließen die Schwanheimer kaum etwas bis zum eigenen Tor durchkommen. Max Kunz erzielte schließlich mit einem sehenswerten Freistoß ins obere rechte Eck den vielumjubelten Anschlusstreffer (66.). Jetzt keimte noch einmal Hoffnung bei den Einheimischen auf, zumindest ein Pünktchen zu ergattern. Durch das 1:3 (73., Diaz Aptiev) wurde diese aber bald wieder zunichte gemacht. Und als dann der gleiche Spieler gar zum schmeichelhaften 1:4 nach schönem Doppelpass in der Sturmmitte vollendete (77.), war jedem klar, dass die Messe gelesen war. Die Gäste zeigten somit eine gnadenlose Effektivität, die die Dorndorfer Elf mürbe machte. Mohammed Katzerooni war nach seiner Einwechslung ein Aktivposten seiner Elf und erzielte die beiden Anschlusstreffer zum 2:4 und 3:4. Doch das kam zu spät, die FCD-Elf hätte die Tore früher machen müssen. Zurück blieb ein ratloser Trainer in Person von Marc Schilling, der die Welt nicht mehr verstand; und ebenso seine Spieler, die einen aufopferungsvollen Kampf zeigten, aber beim Schlusspfiff wieder mit leeren Händen da standen.  Aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung ragten noch Lucas Horz, Max Kunz und Lukas Fries heraus.

FC Dorndorf: Kremer, M. Groß, Wilk (77. Röder), Fries, Chr. Groß, Kunz, Mansur (70. Geie), Horz, Blättel, Kap, Wilhelmy (71. Katzerooni)

Germania Schwanheim: Begher, Mitsiou, Baltes, Gorbunow, Fouad, Enders, Ghebremariam (77. Errobijou), Eyuep, Mimi, Diaz Aptiev (83. Alvarado), Pfeifer

Tore: 0:1 Mitsiou (14.), 0:2 Mitsiou (34.), 1:2 Kunz (66.), 1:3 Diaz Aptiev (73.), 1:4 Diaz Aptiev (77.), 2:4 Katzerooni (83.), 3:4 Katzerooni (89.)

Gelbe Karten : Wilhelmy, Mansur, Kunz

Schiedsrichter: Thomas Heckmann (Spvgg. Rauschholzhausen)

Zuschauer: 120

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