Verbandsliga Mitte Eintracht Wetzlar -  FC Dorndorf   4 : 3    ( 3 : 2 )

Pressestelle: FC Dorndorf
Von Joachim Lahnstein

Die Partie in Wetzlar begann mit einem Paukenschlag, denn kaum hatte der Sekundenzeiger seine zweite Runde gedreht, visierte Eintrachts Wagner die Querlatte an. Dann jedoch spielte Kim David Röhrig herrlich frei, und der FCD-Goalgetter schob klug ein (7.). Immer wieder brachte Kim die Wetzlarer Abwehr in Verlegenheit, doch die Behr-Elf ließ zwei Großchancen liegen. Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich in der 25. Minute. Nach einem langen Freistoß aus dem Halbfeld nickte Hocker aus kurzer Distanz ein. Die Schwarz-Weißen nahmen aber direkt wieder das Heft in die Hand, und so fiel die Führung duch Neugebauer zwangsläufig. In der 28. Minute schlenzte er aus halblinks unhaltbar für den Torwart der Gastgeber ein. Wer jetzt gedacht hätte, das Spiel habe man im Griff, wurde eines besseren blehrt. Wie von allen guten Geistern verlassen präsentierte sich plötzlich die FCD-Abwehr. Zunächst war ein Abspielfehler im Aufbau durch Kim verantwortlich für einen Einwurf, der zum 2:2 durch Oetles führte (42.). Zu allem Überfluss fiel sogar noch vor der Pause das 3:2, als Wagner auf links schön geschickt wurde und Kazdailis im Kasten des FCD ins lange Eck überwand (44.). So gaben die Schwarz-Weißen ohne Gegenwehr das Spiel aus der Hand.
Die desolate Abwehrleistung fand in der zweiten Halbzeit ihre Fortsetzung. Denn bereits der erste Angriff der Wetzlarer brachte das 4:2. Henrik Schmidt schraubte sich nach einem Freistoß hoch und köpfte unbehindert ein (46.).
In der Folgezeit sahen dann die Zuschauer zwar Einbahnstraßenfußball in Richtung des Gehäuses der Wetzlarer, und die Schwarz-Weißen igelten die Eintracht regelrecht ein. Marvin Kretschmann war der Pechvogel des Tages, gleich zweimal scheiterte er nur knapp. David Röhrigs Anschlusstreffer in der 81. Minute ließ noch etwas Hoffnung aufkommen, wenigstens einen Punkt zu ergattern. Doch mit Glück und Geschick schaukelten die Wetzlarer den Sieg nach Hause, denn auch Hikaru Takase mit seinem ersten Ballkontakt konnte Hartmann nicht überwinden.
Insgesamt gesehen waren die ersten 30 Minuten in Ordnung. Dass aber die FCD-Abwehr innerhalb von 4 Minuten drei Treffer der Marke "verhinderbar" kassierte, war wenig schmeichelhaft und kaum verbandsligareif. Auch wenn das Bemühen jederzeit da war, sich aus dem Schlamassel zu befreien, war das Spielgeschehen sehr enttäuschend. Es wird Zeit, dass die Runde zu Ende geht.



Eintracht Wetzlar :
Hartmann, Kissel, Stehle, Hocker, Wagner, Oetles (81. Aydin), Huisgen, Ranke, Schmidt, Sofinski, Toptas (78. Theis)


FC Dorndorf :
Kazdailis, Chr. Groß, M. Groß, Hardt (46. Markovic), Kröner, Görgülü, Röhrig (80. Takase), Kretschmann, Kim, Neugebauer

Tore : 0:1 Röhrig (7.), 1:1 Hocker (25.), 1:2 Neugebauer (28.), 2:2 Wagner (42.), 3:2 Wagner (44.), 4:2 Schmidt (46.), 4:3 Röhrig (81.)


Gelbe Karten : Toptas, Sofinski (Wetzlar), Chr. Groß (Dorndorf)
Gelb-Rote Karte : Görgülü
Rote Karten : keine
Schiedsrichter : Nico Pohl (Frankeberg/Eder)
Zuschauer : 130

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